Kaufen, kaufen, kaufen Sie!

Seit ein paar Wochen wird über den Kaufbutton diskutiert (z.B. auf bibliothekarisch.de), den einige Onleihen testweise eingeführt haben. Vieles ist schon gesagt worden, aber hier sind noch ein Paar Fragen, die ich habe, bzw. Punkte, die mir unklar sind.

  • Für wieviel Prozent Beteiligung verkaufen die teilnehmenden Bibliotheken ihre Seelen? Wer legt diesen Prozentsatz fest? Händler oder Verlag?
  • Erhalten die Bibliotheken nur einen Prozentsatz von dem konkreten eBook, dass angeklickt wurde oder von allen Produkten die in der “Session” von der Kundin im Webshop gekauft werden? (Vgl. Amazon Affiliate Programm)
  • Wie lange wird die “Testphase” dauern, bei der nur der ekz Shop eingebunden werden kann. Und ist dieser Zeitrahmen ungefähr so verlässlich, wie zum Beispiel das Android Streaming?
  • Wie erklärt man BibliotheksnutzerInnen, dass Hörbücher auf dem verlinkten Webshop als MP3 heruntergeladen werden können, aber in der Onleihe nicht
  • Gibt es auch ebooks im Shop, die man als Onleihe nicht lizensieren kann? Spätestens wenn die Pilotphase abgeschlossen ist und beliebige Buchhändler eingebunden werden können, wird das wohl der Fall sein. Das finde ich BibliotheksnutzerInnen noch schwieriger zu erläutern als das Format Problem.
  • Ist sofortwelten.de wirklich, wirklich das beste, das ekz eingefallen ist? Wirklich jetzt? “Sofort” als Verkaufsargument für einen Online Shop erscheint mir echt nicht besonders neu, spannend oder einfach merkbar. Schlimmer wäre nur noch vonzuhauseeinkaufen.de.
  • Werden die Zahlen, wieviel eingenommen wurde und mit welchen /wievielen Titeln eigentlich veröffentlicht? Ich bin gespannt auf die Jahresberichte der Pilotbibliotheken.
  • Finde das nur ich eigenartig, dass jedes Projekt auf diversen Konferenzen präsentiert wird und so ein großer Schritt in keinem Fachmedium angekündigt oder diskutiert wird?
  • Gibt es diese Information für Onleihe-Kundinnen eigentlich (Ich bin derzeit in keiner Bibliothek tätig)? Oder sind das geheime Geheiminformationen? Ich fände ja Transparenz bei öffentlichen Einrichtungen begrüßenswert.

Heute habe ich einen Leihmodell-Vergleich gelesen, bei dem Onleihe, Readfy und Skoobe getestet werden und Skoobe am besten bewertet wird, sowohl was Auswahl als auch Verfügbarkeit betrifft. Außerdem hat Amazon heute ihr Flatrate Kindle Unlimited für Deutschland angekündigt.

Und das bemerkenswerteste, das die Onleihe in den letzten Monaten hervorgebracht hat, ist eine Möglichkeit, nicht nur an Bibliotheken Geld zu verdienen, sondern auch an den EndkundInnen.

Oh, bevor ich es vergesse: Nachdem voriges Jahr bei Adobe ein paar Millionen E-Mailadressen und Passwörter geleakt wurden, u.a. wegen schlechter Security Praxis, hat heute jemand gepostet, dass die neue Version von Adobe Digital Editions im großen Stil nachhause telefoniert. Das wird zwar gerne mit “wen überrascht’s?” kommentiert, aber das Ausmaß mit dem Daten unverschlüsselt gesendet werden, auch von Büchern die nicht in ADE hineingeladen werden ist erschütternd.

Zusammenfassend gesagt: Es ist fraglich, ob das Geschäftsmodell der Onleihe auf längere Zeit hält. Die Konkurrenz ist groß und neue, innovative Ansätze sind nicht zu erwarten. Und jetzt gibt es Bibliotheken, die ihre NutzerInnen auch noch einreden möchten, es ist eine gute Idee, nicht auf die eBooks zu warten, sondern sie zu kaufen (wobei das strenggenommen ja kein Kauf ist sondern der Erwerb von beschränkten Nutzungsrechten).

So, jetzt ist sie vorbei – die Sommerpause

Dem Wetter nach ist der Sommer natürlich schon länger vorbei. Es steht eine Zeit fieberhafter Aktivität bevor, die eigentlich auf dem Blog landen sollte. Ein kurzer Ausblick:

Dieses Wochenende halten Ulli Koch und ich einen Vortrag auf dem Daten.Netz.Politik-Kongress #dnp14 über unsere Idee eines queer_feministischen Metaarchivs. Die Blogserie sollten wir auch fortsetzen, wir waren aber bisher damit beschäftigt, darüber einen wissenschaftlichen Artikel zu schreiben, der in Bälde erscheinen soll.

Nächstes Wochenende geht’s zum diesjährigen Bibcamp nach Potsdam, auf das ich schon sehr gespannt bin. Ich würde ja gerne eine Session halten, aber kann mich noch nicht ganz für das Thema entscheiden – mal sehen was passiert, wenn ich dort bin.

Gestern und heute früh war das große Thema in der Bibliotheks-Twitterbubble der Pilotversuch der Onleihe, einem der Anbieter von E-books für Bibliotheken. In drei Bibliotheken sollen ab jetzt die zur Ausleihe gedachten E-books auch käuflich erwerbbar sein, per Button im Bibliothekskatalog. Kritische Worte dazu finden Dörte Böhner auf bibliothekarisch.de und DonBib auf Ultrabiblioteka. Ich teile ihre Ansicht und bin sehr verwundert – da läuft jetzt etwas sehr rapide ab, von dem ich dachte, dass es in der deutschsprachigen Bibliothekswelt nie geschehen würde, gerade weil es starke Gegenargumente und große Vorbehalte gibt. (Mal abgesehen davon, dass die künstliche Verknappung von digitalen Dateien … na egal.) Ich wette, das wird ein großes Thema beim Bibcamp.

Tja und in meinem Kopf warten Blogposts. Manche haben es sogar auf Papier geschafft … aber das heißt noch lange nicht, dass sie es dann vom Papier ins Internet schaffen. Ich werde mich bemühen! Zumindest steht ja nächste Woche eine lange Zugfahrt bevor, da könnte ja was entstehen …

Onleihe-Hörbücher. Ein ewiger Krampf.

Am Freitag schrieb ein Kollege über die Onleihe Mailingliste, dass es eine Android-App namens Mortplayer gibt, mit der man angeblich Onleihe-Hörbücher abspielen kann. Er kann es leider mangels Hardware nicht selbst überprüfen. “Ha, das lässt sich leicht machen”, dachte ich mir leichtfertig vor ein paar Stunden.

1.) Hörbuch auswählen. Das ist einfach. Es wurde Eva Mattes liest Jane Austen “Verstand und Gefühl”. Zuerst muss ich einmal den Browser Cache leeren, bis ich mich überhaupt einloggen kann. Dann bricht der Download jedesmal innerhalb von Sekunden ab. Der Download funktioniert nur, wenn ich lange auf dem Download-Button bleibe und dann die Option Link speichern auswähle. Leider habe ich die Dateigröße von mehr als 700 MB nicht bedacht – der Download über das WLAN bricht mehrmals ab und startet sich neu.

2.) Kürzeres Hörbuch auswählen. Kein Problem! Ich nehme Blechdance von Ritter Rost mit 28 Minuten Spieldauer und 19 MB. Das muss auch unser WLAN schaffen. Hat es auch!

3.) App installieren. Gratis! Juhu! Hat gut geklappt. Die App funktioniert so, dass man ein Verzeichnis auswählt, dass sie nach Hörbüchern durchsucht, diese dann anzeigt und abspielt. Ich wähle den Ordner Downloads aus.

4.) Die Datei wird nicht erkannt. Hmm.. Liegt wohl daran dass es keine wma-Datei ist, sondern eine bin-Datei. Blöd das. Wie sieht es aus, wenn ich es am PC herunterlade? Der PC speichert die Datei ganz normal als wma-Datei. Also vom PC über den Browser auf die Dropbox laden. Von der Dropbox auf das Handy herunterladen. App starten.

5.) Datei wird als Hörbuch erkannt, aber wenn ich es starte wird es mit mehrfacher Geschwindigkeit abgespielt und quietscht nur hin und wieder. Nun gut, ich kenne Blechdance nicht, vielleicht soll das quietschen? Strenggenommen ist es wohl Musik und kein Hörbuch. Was probiere ich als nächstes?

6.) Das Jane Austen Hörbuch kann ich nicht per Dropbox von Computer auf Handy übertragen, weil Dateien die größer als 300 MB sind nicht über das Web hinaufgeladen werden können, sondern nur über das Dropbox-Programm, das ich in der Arbeit nicht installiert habe.

6.) Nächster Versuch: Die Firefox-App statt dem Standard-Browser am Handy verwenden. Diesmal wähle ich das Hörbuch Eine Erzählung schreiben und verstehen von Peter Bieri. Das Hörbuch wird gleich als wma-Datei heruntergeladen! Vielversprechend. Die App erkennt deshalb die Datei auch sofort als Hörbuch und zeigt sie richtig an.

7.) Abspielen bringt das selbe Problem: Es gibt keinen Ton, außer gelegentliches Quietschen und die Datei wird mit stark überhöhter Geschwindigkeit abgespielt. Reinfall. Hat hier jemand ein Paracetamol?

8.) Die Dateien am PC herunterzuladen und über den Windows Media Player abzuspielen funktioniert aber tadellos. Zumindest das.

9.) Die Kompatibilitaetsliste für MP3-Player der Onleihe listet mein Handy, das Samsung Galaxy S3 mit dem Zusatz * nur über die Synchronisationsfunktion im Windows Media Player möglich. Egal, ich bin übermütig und öffne das Peter Bieri Hörbuch am Handy mit der Sound-Player App. Und siehe da! Es wird abgespielt. Ohne Umweg über den Windows Media Player.

Kontextmenü das aufpoppt wenn man das Symsung Galaxy S3 an den PC schließt.10.) Nach Abschluss der vielen Spielereien will mein Handy Strom, also hänge ich es schnell an den Computer. Und siehe da – ein Fensterchen poppt auf und fragt, ob ich Mediendateien mit diesem Gerät synchronisieren möchte.

Naja, wenn du schon so nett fragst.

11.) Kaum zwölfunddreißig Klicks später hab ich den Media Player überzeugt das Hörbuch auf das Handy zu synchronisieren. Ich kann nichteinmal wiedergeben, wie ich es geschafft habe. Solange OK klicken, bis etwas passiert hat jedenfalls nicht geklappt. Irgendwie tauchte das Hörbuch in keiner Wiedergabeliste auf. Die beste Fehlermeldung dazu:

Bizarre Windows Media Player Fehlermeldung

Bizarre Windows Media Player Fehlermeldung

Die angegebene Eigenschaftsmenge kann mich mal.

12.) Das Hörbuch wurde übrigens vom Media Player in den Ordner Music\Unbekannter Interpret synchronisiert und nachdem ich endlich verstanden hatte, dass die App in einem Kontext Sound-Player heißt und in einem anderen MP3-Player, kann ich jetzt alle drei Hörbücher auf meinem Handy abspielen.

13. und letztens: Gut zu wissen, dass ich mit der Firefox-App auf dem Smartphone ein Hörbuch herunterladen und anschließend mit der Sound-Player/MP3-Player-App abspielen kann. Ich habe als private Mac-Nutzerin nämlich keinen Windows Media Player zur Verfügung und möchte ihn eigentlich auch nie wieder verwenden. Eigenschafts-ID, pfff.

Gemeinfreie eBooks verleihen?

Gemeinfreie Werke sind solche, deren AutorInnen schon mehr als 70 Jahre verstorben sind. Solche Werke gibt es als eBooks z.B. beim Projekt Gutenberg, aber auch bei vielen kommerziellen Anbietern und können dort kostenlos legal heruntergeladen werden. In absehbarer Zeit sollen Bibliotheken solche eBooks über die Onleihe erwerben können. Für die Bibliotheken ist das nicht kostenlos, weil die Aufbereitung der Werke als ePub-Datei aufwendig ist. Aber der Preis liegt unter dem einer durchschnittlichen Melange (für Deutsche: Kaffee 😉

Dass es das Angebot geben wird, weiß ich seit Februar und seither bin ich unschlüssig, was ich davon halten soll.

Praktisch soll das Angebot meines Wissens nach als L-Lizenz umgesetzt, d.h. es können unendlich viele Personen gleichzeitig ausleihen. Aber es bleibt bei der Ausleihe – d.h. die Medien werden mit Kopierschutz versehen und haben demnach ein eingebautes Ablaufdatum.

Was gefällt mir an der Idee?

Meine pragmatische Seite findet es einfach praktisch. Man kann mit wenig Geld und wenig Aufwand das digitale Angebot der Bibliothek erweitern. Klassiker und Schullektüre sind keine Ausleihrenner, aber sie werden stetig nachgefragt. Solange es nur zwei Anbieter für eBooks für Öffentliche Bibliotheken gibt, die sehr sehr ähnlich sind und das selbe Geschäftsmodell haben, ist es sinnvoll, das gesamte digitale Angebot der Bibliothek über eine Plattform anzubieten.

Andererseits zeigen alle bisherigen Erfahrungen mit der Onleihe, dass aktuelle Belletristik am stärksten nachgefragt wird. Wie sinnvoll ist es, etwas das man mit einem quick and dirty google kostenlos findet, mit Leihfrist zu verleihen?

Statt gemeinfreie eBooks ins Angebot der Onleihe einzubinden, könnten wir sie stattdessen in unseren Kataloge verlinken. Ich verstehe den Reiz einer Plattform, die alle digitalen Angebote zusammenfasst, aber wie lange wird das ein Argument bleiben?

Beim Bibcamp (Anna bloggt dazu ausführlich) gab es eine Session zu eBooks in Öffentlichen Bibliotheken und da war ein Diskussionspunkt, dass die Abhängigkeit der Bibliotheken von einem Anbieter längerfristig problematisch ist (siehe Dokumentation Bibcamp).

Alternativ könnten wir es als unsere Aufgabe als Bibliotheken sehen unseren KundInnen beizubringen, wo sie im Netz frei verfügbare eBooks finden können und wie sie die ggf. konvertieren können. Oder ist dieser Anspruch unrealistisch? Wenn er aber unrealistisch ist, heißt das nicht, dass uns die generelle Richtung in die wir mit eBooks gehen möchten fehlt bzw. wir uns die Richtung von einer einzigen Firma vorgeben lassen?

Was meint ihr dazu?

Welche eBooks können Bibliotheken anbieten?

Ich bin vor einigen Tagen auf einen Artikel gestoßen, in dem es darum geht, welche eBooks öffentliche Bibliotheken erwerben können und zu welchem Preis. Der Artikel bezieht sich auf einen Report der Douglas County Libraries, der die eBook- bzw Printpreise von Bestellern für Bibliotheken vergleicht. Von 15 Belletristik-Bestsellern können amerikanische Bibliotheken nur 4 überhaupt als eBook lizenzieren und alle 4 eBooks sind für die Bibliothek teurer als die entprechenden Printexemplare.

Ein paar Hintergrundinformationen dazu: Bibliotheken können nicht einfach bei einem Online-Händler ihrer Wahl eBooks kaufen und dann an Kunden verleihen. Die Nutzungsbedingungen der Online-Händler verbieten in der Regel ausdrücklich das Weitergeben, Verleihen und Weiterverkaufen von eBooks. Bibliotheken können nur eBooks mit spezieller Bibliothekslizenz anbieten. Für öffentliche Bibliotheken gibt es im deutschsprachigen Raum einige Anbieter, bei denen solche Lizenzen erworben werden können, am bekanntesten sind wohl das Produkt “Onleihe” der Firma divibib und Ciando.

Meines Wissens nach gibt es im deutschsprachigen Raum derzeit nur einen Verlag, der seine Titel Bibliotheken teurer verkauft als den Endkunden. Aber bei weitem nicht alle Bücher die als eBooks für Endkunden verfügbar sind, können Bibliotheken auch lizenzieren. Um mir ein Bild von der Situation zu machen, habe ich mir die Bestseller Hardcover KW 5/2013 (PDF Link!) vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels angesehen und abgeglichen, welche Titel davon als eBook bei thalia.at verfügbar sind und welche eBooks Bibliotheken in der Onleihe anbieten können:

1. Paulo Coelho: Die Schriften von Accra. Diogenes. 9783257068481
Buchhandel Hardcover: EUR 18,40
Buchhandel eBook: EUR 15,99
Bibliotheks-eBook: nicht verfügbar

2. Michael Köhlmeier: Die Abenteuer des Joel Spazierer. Hanser. 9783446241787
Buchhandel Hardcover: EUR 25,60
Buchhandel eBook: EUR 18,99
Bibliotheks-eBook: verfügbar

3. Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. carl’s books. 9783570585016
Buchhandel Hardcover: EUR 15,50
Buchhandel eBook: EUR 11,99
Bibliotheks-eBook: verfügbar

4. Vina Jackson: 80 Days – Die Farbe der Lust. Carl’s Books. 9783570585221
Buchhandel Hardcover: EUR 13,40
Buchhandel eBook: 9,99 EUR
Bibliotheks-eBook: nicht verfügbar

5. Jussi Adler-Olsen: Das Washington-Dekret. dtv. 9783423280051
Buchhandel Hardcover: EUR 20,50
Buchhandel eBook: EUR 15,99
Bibliotheks-eBook: verfügbar

6. Timur Vermes: Er ist wieder da. Eichborn. 9783847905172
Buchhandel Hardcover: EUR 19,90
Buchhandel eBook: EUR 15,99
Bibliotheks-eBook: verfügbar

7. Veit Heinichen: Im eigenen Schatten. Zsolnay. 9783552055971
Buchhandel Hardcover: EUR 20,50
Buchhandel eBook: EUR 15,99
Bibliotheks-eBook: verfügbar

8. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch – Dumm gelaufen! Baumhaus. 9783833936319
Buchhandel Hardcover: EUR 13,40
Buchhandel eBook (nur bei amazon verfügbar!): EUR 9,99
Bibliotheks-eBook: nicht verfügbar

9. David Safier MUH! Kindler. 9783463406039
Buchhandel Hardcover: EUR 17,50
Buchhandel eBook: EUR 14,99
Bibliotheks-eBook: nur als Hörbuch verfügbar

10. Wolf Haas: Verteidigung der Missionarsstellung. Hoffmann und Campe. 9783455404180
Buchhandel Hardcover: EUR 20,50
Buchhandel eBook: nicht verfügbar
Bibliotheks-eBook: nicht verfügbar

Von zehn Titeln sind immerhin 5 als eBook für Bibliotheken verfügbar und 1 als Hörbuch. Von den vier verbleibenden Titeln ist nur einer auch für Endkundinnen nicht als eBook verfügbar und ein weiterer nur bei einem Anbieter. Die Situation ist nicht ideal, auch wenn der Vergleich zu den Douglas County Libraries unsere 50% paradiesisch erscheinen lassen.  Es bleibt die Frage offen, warum es Verlage gibt, die ihre eBooks nicht an Bibliotheken wohl aber an Endkundinnen verkaufen möchten.

Für den nächsten Artikel nehm ich mir dann die Sachbücher vor! (VL/@verenalenes)

Editiert am 11.2.2013 um 15:47