So, jetzt ist sie vorbei – die Sommerpause

Dem Wetter nach ist der Sommer natürlich schon länger vorbei. Es steht eine Zeit fieberhafter Aktivität bevor, die eigentlich auf dem Blog landen sollte. Ein kurzer Ausblick:

Dieses Wochenende halten Ulli Koch und ich einen Vortrag auf dem Daten.Netz.Politik-Kongress #dnp14 über unsere Idee eines queer_feministischen Metaarchivs. Die Blogserie sollten wir auch fortsetzen, wir waren aber bisher damit beschäftigt, darüber einen wissenschaftlichen Artikel zu schreiben, der in Bälde erscheinen soll.

Nächstes Wochenende geht’s zum diesjährigen Bibcamp nach Potsdam, auf das ich schon sehr gespannt bin. Ich würde ja gerne eine Session halten, aber kann mich noch nicht ganz für das Thema entscheiden – mal sehen was passiert, wenn ich dort bin.

Gestern und heute früh war das große Thema in der Bibliotheks-Twitterbubble der Pilotversuch der Onleihe, einem der Anbieter von E-books für Bibliotheken. In drei Bibliotheken sollen ab jetzt die zur Ausleihe gedachten E-books auch käuflich erwerbbar sein, per Button im Bibliothekskatalog. Kritische Worte dazu finden Dörte Böhner auf bibliothekarisch.de und DonBib auf Ultrabiblioteka. Ich teile ihre Ansicht und bin sehr verwundert – da läuft jetzt etwas sehr rapide ab, von dem ich dachte, dass es in der deutschsprachigen Bibliothekswelt nie geschehen würde, gerade weil es starke Gegenargumente und große Vorbehalte gibt. (Mal abgesehen davon, dass die künstliche Verknappung von digitalen Dateien … na egal.) Ich wette, das wird ein großes Thema beim Bibcamp.

Tja und in meinem Kopf warten Blogposts. Manche haben es sogar auf Papier geschafft … aber das heißt noch lange nicht, dass sie es dann vom Papier ins Internet schaffen. Ich werde mich bemühen! Zumindest steht ja nächste Woche eine lange Zugfahrt bevor, da könnte ja was entstehen …

Rundumservice*

*Heute mit generischem Femininum. Ich probier jetzt einfach alles einmal durch.

Ich bin zerrissen. Was soll eine Bibliothek eigentlich alles leisten? Welche Bedürfnisse der Nutzerinnen soll sie abdecken? Soll die Bibliothek zur Nutzerin kommen oder soll die Nutzerin in die Bibliothek kommen oder beides? Aber was wollen die Nutzerinnen eigentlich?

Warum eigentlich nicht? Wenn’s schon Cafés gibt in Bibliotheken, wo Getränke und Speisen käuflich erworben werden können, warum kann es dann nicht auch Büromaterialien geben? Kann ich nicht … in der Bibliothek einkaufen und Bücher ausleihen? Besonders wenn ich Studentin bin und dringend einen Stift oder Papier oder Batterien oder weißgottwas brauche (Tampons. #huch)

Oder wäre es besser, die Bibliothek käme in die Papierwarenhandlung, in den Supermarkt, an den Strand, in den Park, ins Kino, nach Hause, wie die Entwürfe in der Session zu “Neue Dienstleistungen – Lego Prototyping” am Bibcamp in Nürnberg zeigten?

Foto Anna Zschokke CC BY-NC-SA 3.0

Offshorebibliothek am Strand bzw. im Kino mit RFID-Tags und Kristallpalast des Wissens – bzw. “Fantasietankstelle Bibliothek (© Bodo Pohla @bodop) Hier wird in “geschlossenen” Bücherschränken, die von der örtlichen öffentlichen Bibliothek betreut werden, Literatur z.B. Buch zum Film angeboten. Foto Anna Zschokke CC BY-NC-SA 3.0

Hörstation im Park bzw. in Wartezonen Foto Anna Zschokke CC-BY-NC-SA 3.0

Hörstation im Park bzw. in Wartezonen – mit Steckern für Kopfhörer bzw. Runterladen via Bluetooth Foto Anna Zschokke CC-BY-NC-SA 3.0

Bücherparty bzw. Medienparty zuhause - mit Bibliothekarin, Wissenschaftlerinnen die Vorträge halten (oder ist es doch ein Harlem Shake-Video?) Foto Anna Zschokke CC-BY-NC-SA 3.0

Bücherparty bzw. Medienparty nach dem Vorbild von Tupperparties zuhause – mit Bibliothekarin, die die Schätze der Bibliothek vorstellt, Wissenschaftlerinnen, die Vorträge halten und die Medien dazu gibt’s auf der Party (oder ist es doch ein Harlem Shake-Video?) Foto Anna Zschokke CC-BY-NC-SA 3.0

Nun, über das Internet ist es möglich auf ebooks bzw. Texte überall zuzugreifen, wo ich Empfang habe. Bücher gibt es an vielen, vielen Stellen – auch im Supermarkt – zu kaufen. Praktisch aber denke ich in der Warteschlange bei der Kassa nicht daran, mir aus der Bibliothek ebooks auszuleihen, weil mich dort nichts daran erinnert, dass es ein derartiges Angebot gibt (und mein nächster Supermarkt hat miserablesten Empfang. WLAN im Supermarkt, das wäre mal ein Service. Ungeahnte Werbemöglichkeiten. Langsam will ich bitte Geld für meine Ideen.). Praktisch ist die Auswahl der Bücher in Supermärkten und Papierwarenhandlungen oder auch Museumsshops eher beschränkt (und nichts gegen leichte Literatur hier!). Praktisch ist ein Grund dafür, dass es Bibliotheken gibt, eben, dass sich nicht alle Menschen dauernd Bücherkäufe leisten können. Und praktisch ist schließlich ein zentraler Vorteil einer Bibliothek die Tatsache, dass in den meisten Fällen nicht einfach alles irgendwie gesammelt wird, sondern dass gezielt erworben und in Sammlungen zusammengestellt wird, die dann auch weiter kuratiert werden.

Und so muss es auch mit den Bibliotheken sein, die zu ihren Nutzerinnen kommen – gezielt auf die lokalen/momentanen Bedürfnisse eingestellt. Das Problem bei diesen ganzen wunderbaren Einrichtungen ist natürlich, dass noch nicht alle Bücher als ebooks zur Verfügung stehen, dass noch lang nicht alle verfügbaren ebooks Bibliotheken zur Verfügung stehen, etc. etc. etc.

Aber was hindert eigentlich eine Universitätsbibliothek daran, an gewissen Stellen in der Universität Zugänge zu thematisch relevanten “Sammlungen” aus ihren Repositorien zu bieten? In der Universität Wien gibt es einen wunderbaren Arkadenhof mit Statuen wichtiger Wissenschaftler (154 Männer und eine einzige Frau, habt ihr etwas anderes erwartet?), sowie eine Statue der Nymphe Kastalia, die einen langen Schatten wirft (Der Muse reicht’s), der auf die vergessenen Forscherinnen hinweisen soll. Warum da nicht auch “Dockstationen”, wo Forschungsliteratur (zum Großteil schon gemeinfrei), Biografien – und (ach wäre das schön) Lehrveranstaltungen zu den Personen, zur Universität etc. angeschaut & heruntergeladen werden können?

Die Universitätsbibliothek der Uni Wien hat auch ein “Objekt des Monats“, mit Links, die dann auf die Fachbereichsbibliothek verweisen und nähere Informationen zu dem Objekt liefern, aber wer mehr Literatur zum Objekt will, muss selbst suchen. Natürlich stellt ihr jetzt die Frage: “Müssen wir denn alles vorkauen?” Aber die Antwort darauf ist: Wenn ihr wollt, dass eure Bibliothek, eure Bestände, eure Services, eure Sammlungen, eure Informationen gesehen werden, dann JA! Stellt sie nicht unter den Scheffel, sondern hängt sie an alles, was ihr habt! Pflastert eure Institution, euer Dorf, eure Stadt, euer Land damit!

Denn es könnte so aussehen:

Literatur (und zwar nicht nur Belletristik!)/Informationen zu Sehenswürdigkeiten direkt bei der Sehenswürdigkeit auf das iPhone 8 Foto Anna Zschokke CC-BY-NC-SA 3.0

Literatur (und zwar nicht nur Belletristik!)/Informationen zu Sehenswürdigkeiten direkt bei der Sehenswürdigkeit auf das iPhone 8. Foto Anna Zschokke CC-BY-NC-SA 3.0

Wenn ich durch Berlin oder Wien wandere, wenn ich mit dem Zug durch die Lande brause und Dinge sehe, wenn ich in Gemäldegalerien, Museen, Veranstaltungsräumen, Bibliotheken etc. unterwegs bin, wünsche ich mir das so sehr. Dass ich einfach mein portables Endgerät zücken könnte und auch auf das unscheinbare Haus (aber mit Jugendstilelementen!) zielen könnte und Informationen darüber erhalten könnte. Dass ich, wenn ich in Berlin am Alexanderplatz stehe, sofort Zugang habe zu Döblin, ohne extra ein Buch mitnehmen zu müssen. Obwohl mir da eine europa- (was heißt – weltumspannende) Lösung fehlt, bei der ich kostengünstig zu WLAN komme. (Liebe Städte, bietet das bitte an, überall. Ohne Prism, danke.)

Aber das kostet ja alles Geld und Arbeit. Das Zusammenstellen von Sammlungen, auch virtuellen, ist Arbeit. Es arbeiten zwar viele wie wild daran, dass Bibliothekskataloge in Zukunft exaktere Ergebnisse liefern, wenn ihr “Berlin Alexanderplatz” sucht, aber das dauert noch. Und ihr wisst alle, wie das mit den Googlesuchen ist. (Übrigens suche ich seit Wochen verzweifelt eine Technoversion von Cole Porter’s “Let’s do it” aus den 1990ern – zentral ist “When the little blue bird who has never said a word” – und Google liefert mir keine Ergebnisse und auch nicht die Version von Ella Fitzgerald, wo sie eben die Einleitung singt.) Von daher werden diese ganzen schönen Angebote noch lange auf der Arbeit von gut informierten Menschen basieren.

Aber lässt sich denn jetzt noch nichts tun? Nicht einmal ein bisschen etwas, das den Menschen Texte näherbringt (denn von Filmen und Musik sprechen wir hier ja leider noch gar nicht)? Doch, lässt sich. Denn warum soll eigentlich eine Universitätsbibliothek ihren Studentinnen nicht Belletristik zur Verfügung stellen, wenn z.B. die nächste öffentliche Bibliothek weit entfernt ist und/oder nicht die kompatibelsten Öffnungszeiten hat? Obwohl ich mir da auch Kooperationen vorstellen kann, mit einer Zweigstelle in der Uni, aber Zweigstellen werden ja heute eher geschlossen und Öffnungszeiten gekürzt, weil ja das Geld … nun ja.

Das Stanford Library Blog (der Stanford University in Kalifornien) informiert seine Leserinnen (auch via Twitter) zum Beispiel so über ihr Belletristikangebot:

Now that the brunt of the academic year is over Cubberley Library invites you to read something a little lighter. The library currently has a display of young adult fantasy books perfect for reading at the beach. If fantasy isn’t your thing we also have a wide variety of other genres as well. So even if you no longer quite fit in the Y category and are a lot more A you might still find something enjoyable to read. We’ll be more than happy to point you in the direction of our curriculum collection where these items are housed.

Diese positive Besetzung des Lesens zum Vergnügen! “Invites you!” “We’ll be more than happy!” Hilfe, da könnten die Studentinnen ja Spaß haben! Nicht nur wegen des Studiums in die Bibliothek kommen” Und vielleicht nicht nur die “gute” Literatur lesen! Wobei ich sagen muss, dass ich viele der belletristischen Bücher, die ich lese, von der Universität Wien auch bekomme, ohne dezidierte Werbung. Ich muss sie nur im Katalog suchen. Es ist auch sehr bequem, sie einfach am Schalter abholen zu können. Aber wäre es nicht noch viel schöner, wenn eine Universitätsbibliothek auch offen damit werben kann, dass sie Medien, die für den Spaß bestimmt sind, besitzt und verleiht? Ich bin ja auch für die Offenlegung und Bewerbung der letzten Ankäufe – denn auch akademische Literatur kann Spaß machen.

Oder sagen wir, es gibt eine große Institution, eine große Firma, mit einer Institutions- oder Firmenbibliothek. Warum sollte es da nicht eine Belletristiksektion geben, die von allen in dem Haus arbeitenden Menschen genützt werden kann? Vielleicht sogar mit Kinder-, Koch-, Garten-, was immer-Büchern? Ein Rundumservice? (Ich kenne übrigens so eine Bibliothek.) Ja, das kostet auch Geld. Aber wie wäre es mit einem offenen Bücherschrank? Auch ein solcher wird im besten Fall kuratiert und es muss klar sein, dass das kein Abfallkübel ist und dass Bücher, die keine Besitzerin finden, entsorgt werden. Aber warum nicht?

Bringen wir das Lesevergnügen an die Menschen.

Leben mit dem E-Reader: Wir feiern Indiebookday

Heute ist Indiebookday. Was für ein Tag? Nun, der mairisch Verlag hat den 23. März zum Indiebookday ausgerufen, zu dem Tag, an dem wir die Buchhandlung unseres Vertrauens aufsuchen, ein Buch aus einem kleinen, unabhängigen Verlag erwerben und ein Foto davon auf unseren sozialen Netzwerken posten sollen. Mehr Info gibt’s hier: http://www.indiebookday.de/

Eine Freundin hatte mich schon vor Wochen auf Facebook zum Indiebookday eingeladen. Haaa, in eine Buchhandlung gehen und ein Buch kaufen, dachte ich mir. Nette Idee.

Irgendwann in der Zeit habe ich auch den binooki Verlag kennengelernt, auf Twitter, per Empfehlung der Büchereien Wien. Der binooki Verlag übersetzt türkische Klassiker und Gegenwartsliteratur ins Deutsche und bietet sie sowohl auf Papier als auch als e-books an. Oh, die wollte ich gerne lesen. Also auf die gedankliche Leseliste, mit dem Vermerk, halt irgendwann in den versammelten Bibliothekskatalogen nachzusehen, ob ich sie irgendwo ausleihen könnte. Ich mache das oft so – und meistens enttäuschen mich die versammelten Bibliotheken nicht. Besonders die Bibliothek der Universität Wien hat meine letzten Lesewünsche ausgezeichnet erfüllt.

Diese Woche entschloss ich mich aber dazu, den Indiebookday doch zu feiern. Blöd nur, dass sich in meiner Nähe keine Buchhandlung befindet. Außerdem habe ich eine leichte Buchbesitzphobie seit ich die Bibliothek meines Vaters auflösen musste (auch deshalb so viel Bibliotheksbenutzung) und in den nächsten Monaten stehen wieder lange Zugreisen an. Daher hege ich auch eine große Sympathie für e-books und der Kobo wollte sowieso wieder einmal gefüttert werden. Gestern schaute ich noch nach, ob ich Bücher des binooki Verlags denn auch über den Kobo erwerben könnte: Ja. Dann fragte ich extra nochmal auf Twitter nach, ob denn ein e-book auch gilt und bekam sofort die Antwort: Ja, gilt!

Heute habe ich es dann gekauft: “Das Siebentagegebet” von Zerrin Soysal, bequem auf dem Sofa sitzend, das ich vorher auf der Suche nach dem Kobo umgegraben hatte. Gelesen wird es dann nächste Woche, im Zug. “Aber die kleinen Buchhandlungen!”, höre ich euch sagen. Andere gehen extra hin, bestellen Papierbücher direkt bei den Verlagen … nun, ich will das heute nicht. Ich will heute bequem von meinem Sofa aus ein e-book bestellen und es gleich “besitzen”, auch wenn ich es erst später lese. Der binooki Verlag hat bei mir auch deshalb einen Stein im Brett, weil das geht.

Übrigens sind wegen dem Indiebookday mindestens drei weitere Bücher auf meine Wunschleseliste gewandert. Und die hole ich mir vielleicht sogar in der Buchhandlung.

Indiebookday

Erotika in der Bibliothek?

50 Shades of Grey? Ob Schauder aus Grauen oder Vergnügen, es wird gelesen. Was aber, wenn BibliotheksbenützerInnen mehr Lesestoff aus diesem Genre verlangen? Katie Dunneback öffnet dazu mit ihrem Artikel Full-Frontal Shelving auf Library Journal Reviews eine Schatzkiste voll mit Informationen aus dem amerikanischen Bibliothekswesen.

Die drei Hauptfragen des Artikels lauten: Wo am Besten mit dem Entdecken erotischer Literatur beginnen, wie bereits vorhandene Bücher erfassen und wie kann die Bibliothek den BenützerInnen bei der Suche nach neuem Lesestoff am besten behilflich sein? Weiters bietet Dunneback einen kurzen geschichtlichen Überblick der erotischen Literatur von Sappho bis zu den e-books, eine Bibliografie für AnfängerInnen mit Anthologien, AutorInnen und weiterführenden Websites, ein Interview mit der Autorin Sylvia Day, Statistiken zum Absatz von Erotika in Buch- und e-book-Form und erklärt die verschwommenen Grenzen zwischen romance, erotic fiction und erotica (Nein, das ist nicht dasselbe). Besonders wichtig dabei ist ihre Anleitung, wie aus Katalog und Entlehnstatistik erhoben werden kann, welche erotische Literatur bereits vorhanden ist und ob sich am jeweiligen Bibliotheksstandort überhaupt ein Bedarf an erotischer Literatur bemerkbar macht.

Am meisten haben mich die Beispiele aus der Praxis und die ethische Haltung beeindruckt. Wie kann diskret, aber hilfreich auf die Lesebedürfnisse der BibliotheksbesucherInnen eingegangen werden? Dunneback sagt dazu:

You want to give your patrons a sense of privacy with this most intimate of reads but also offer them an understanding that the library supports their reading interests no matter what they choose. (Katie Dunneback, Full-Frontal Shelving, Library Journal Reviews)

Sie erzählt von Empfehlungs-Foldern, die auf Nachfrage überreicht werden können, von Lesezeichen mit relevanten Empfehlungen, die in die Bücher gelegt werden können, von Empfehlungsfunktionen für die e-book-Plattform der Bibliothek – wichtig, da Erotika und verwandte Genres gerne in digitaler Form gelesen werden.

Genauso beeindruckend ist ihr Absatz zum Umgang mit Beschwerden. Ihre Handlungsanleitungen – u.a. Training aller Bibliotheksangestellten darin, was im Beschwerdefall zu tun ist; umfassende Dokumentation und Information; schriftliches Feedback an die/den BeschwerdeführerIn – sind beispielhaft und sollten weit verbreitet werden. Im Gespräch mit Verena fiel ihr dazu ein, dass bei der Besprechung von media2go von vielen SchulbibliothekarInnen sofort angesprochen wurde, dass 50 Shades of Grey ohne Altersbeschränkung ausgeliehen werden kann. Weiters wurde gefragt, wie es mit der rechtlichen Situation aussieht, da es keine Altersbeschränkungen für Bücher gibt (zum Glück! sage ich da).

Adding erotica when it is not your thing is the same as adding in any other specialized collection that is not your thing. You can do this and probably already have with other collections. (Katie Dunneback, Full-Frontal Shelving, Library Journal Reviews)

Vielleicht hat die Welle der Erotika Österreich noch nicht oder nicht auf diese Weise erreicht. Vielleicht kommt sie nie. Aber ein bisschen Vorbereitung kann nicht schaden. Und dabei ist dieser Artikel sehr hilfreich.

AZ/@nightlibrarian