Nicht zu fassen – Graphic Novels “For Ladies Only”

Erinnert ihr euch? Vor zwei Wochen war ich in Nürnberg und habe dort einen Comic gekauft. Eigentlich wollte ich ja “Are You My Mother” von Alison Bechdel kaufen, aber Verena hatte das letzte Exemplar gekauft. Also habe ich ein bisschen geschmökert und bin dann auf “Wie ein leeres Blatt” von Pénélope Bagieu und Boulet gestoßen. Wenn ihr diesem Link folgt: http://www.carlsen.de/hardcover/wie-ein-leeres-blatt/27917#Inhalt kommt ihr auf eine neutrale Seite, wo ihr Cover, Inhalt und Bewertungen seht und den Comic direkt kaufen könnt.

Heute habe ich den Comic noch einmal gelesen. Und was sehe ich auf der letzten Seite? Etwas, das mir vorher nicht aufgefallen war. Etwas, das mir den Sonntagmorgen ein wenig vermieste. Das da:

Graphic Novels für Frauen

Foto Anna Zschokke

HÄÄÄÄÄÄÄ?!?!?! Was soll das? Nach einem entrüsteten Tweet die Googlesuche: ja. Das gibt’s wirklich. “For Ladies Only” sagt der Carlsen Verlag. Um die Reihe zu bewerben, gab es schon ein paar “Ladies-Nights” in Buchgeschäften, mit einer Lesung und

“Prosecco und fettreduzierten – aber sehr leckeren – Schnittchen der portable Make-Up-Tisch einer Kosmetikfirma, an dem man sich optisch herrichten lassen konnte, sowie eine Kamera mit New York-Fototapete, vor der eine Mitarbeiterin einer Hamburger Fotostudiokette gewillte Damen ablichtete,”

berichtet madamebooks in ihrem Blog. Besucht hat sie die Ladies-Night (Ladies’ Night, wenn schon!) gemeinsam mit Lachwitz, der ebenfalls darüber bloggte.

Dazu gleich mal ein Hinweis: ich teile nicht alle Meinungen, die in den bis jetzt und danach zitierten Blogs bzw. Comics vertreten werden.

Hier ein paar der Reaktionen (ansonsten “Graphic Novels für Frauen” googeln), auf die ich mich auch beziehen werde:

Auf “Das Leben ist kein Ponyhof” in Comic- und Blogpostform von Sarah Burrini – Leseempfehlung für den Comic, übrigens.

Auf “Ein Comicleben” – auch Leseempfehlung.

Auf Beetlebum von Johannes Kretzschmar

Und auf Grober Unfug – Blog eines Berliner Comicladens mit 2 Filialen, die sich schon mal auf einen Besuch von mir gefasst machen können. Am 11.5. ist nämlich Gratis-Comic-Tag und ich bin dann in Berlin. Und meine Katzenohren auch.

Und was sollen “Graphic Novels für Frauen” jetzt sein? Von der Seite des Carlsen-Verlags:

Die Antwort, warum es Graphic Novels für Frauen braucht, ist ganz einfach: Frauen stehen gar nicht auf Superhelden und krude Zeichnungen!

*seufz* Ehrlich? Wirklich? Alle Frauen? Unkritisch stehe ich nicht zu Superheldencomics, aber ich mag X-Men, besitze V for Vendetta und The League of Extraordinary Gentlemen (ja, keine “normalen” Superheldengeschichten) und lese gerne Manga und schaue gerne Anime mit Superhelden und Superheldinnen. Von den amerikanischen Superheldenfilmen hab ich jetzt ein bisschen genug, aber ich habe mir etliche angesehen und einige ziemlich cool gefunden. Außerdem: Wonderella und andere Onlinecomics. Und ich bin damit nicht allein. Es gibt viele weibliche Fans von Superhelden und Superheldinnen, da stimme ich mit Ein Comicleben überein.

Mir sind auch krude Zeichnungen egal, wenn nur die Geschichte gut ist oder die Gags lustig sind. Ach, Carlsen, Carlsen. Klar, hier geht es nicht um Frauen, die schon Comics lesen. Hier geht es um Frauen, die *nicht* Comics lesen, deshalb heißt es ja auch “Graphic Novels”, damit die Nase ungerümpft bleibt. Deshalb wäre es ja auch gut, wenn die “Graphic Novels für Frauen” in der Brigitte rezensiert werden, wie Sabine Witkowski, verantwortliche Redakteurin, zu madamebooks gemeint hat. Ich verstehe das. Neue Zielgruppen erschließen und so.

Um die Comics an die Frau zu bringen, wurden die “Graphic Novels für Frauen” auch als “Lifestyle-Produkte” beworben, mit Deko-Kissen, wie auf Grober Unfug zu sehen ist. Weiters wird auf der Seite des Carlsen-Verlags bekanntgegeben:

Und schließlich sind sie so gemacht, wie es selbst im Carlsen Verlag erst mal die Frauen haben wollten: Die Bücher passen in jede Handtasche, haben einen praktischen Gummibandverschluss UND fühlen sich gut an!

Ja, das ist wichtig! (Nicht.) Denn haben die neuen Graphic Novels nicht im Allgemeinen alle Handtaschenformat? Und Manga sowieso? Bzw. gibt es ja doch auch Stoffbeutel und Oversize-Handtaschen? Werden normale Bücher auch damit beworben, dass sie Handtaschenformat haben? Werden Graphic Novels sonst damit beworben, dass sie Rucksack- oder Aktentaschenformat haben? Ich mag ja auch die A4-formatigen Comics, weil sie ihren ZeichnerInnen mehr Platz bieten (ach, die ganzseitigen Bilder in Garulfo, und Mit Mantel und Degen). Insgesamt ist mir das Format egal, gebt mir gute Comics!

Und wie sieht es jetzt mit den Inhalten aus? Modewelt in Paris. Alltagsleben plus Schuhfetischismus. Magersucht. Klar, das hat “Frauen” zu interessieren. Nein, ich habe diese Comics nicht gelesen. Lesen würde ich sie schon, denn ich bin neugierig und die Geschichten scheinen gut zu sein (ich vertraue da mal auf Beetlebum und den Carlsen-Verlag). Zweimal pink und je einmal türkis, weiß und crémefarben sind die Cover, die bisher auch noch mit einem Hinweis “Special Edition For Ladies” versehen waren. Gnah. Warum das Pink ein Problem ist, erklären Ein Comicleben, Sarah Burrini und das Internet gerne.

Wie ein leeres Blatt

Foto Anna Zschokke

Der Comic “Wie ein leeres Blatt” hat keinen solchen Hinweis. Offensichtlich wurde das wieder aufgegeben, wie Andreas Blatt in seiner Rezension für das Comic-Blog der FAZ berichtet. Meine Motivation, zu dem Comic zu greifen, war ja genau Boulet, bzw. da ich ja seinen Onlinecomic lese, den er gratis im Netz zur Verfügung stellt, wollte ich ihn durch den Kauf des Comics finanziell unterstützen (ja, da bin ich wohl etwas idealistisch).

Hätte ich den Comic gekauft, wenn ich gewusst hätte, dass er “für Frauen” gedacht ist? Ich habe mich ja schon im Comicladen gewundert, was es mit den Gummibändchen
auf sich hat, da lagen nämlich noch mehr aus der Reihe. Aber nicht als Extra-Display, zum Glück. Die anderen haben mich aber nicht angesprochen, vor allem nicht, nachdem ich “Boulet” gesehen hatte. Im Nachhinein kann ich es nicht sagen. Vielleicht hätte ich ihn gekauft (Boulet!) und sofort einen Blogpost geschrieben? Vielleicht hätte ich auf dem Bibcamp eine andere Session (über Feminismus, Sexismus und/oder andere Ismen in Bibliotheken nämlich) gehalten?

Jetzt, da ich “Wie ein leeres Blatt” besitze, bin ich froh – die Geschichte ist gut. Es geht ja auch nicht um ein “Frauenthema”, sondern die Hauptfigur des Comics ist eine Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat. Und sie holt sich Hilfe bei einer anderen Frau. Als Film würde der Comic den Bechdel-Test bestehen. Dabei wurde die Geschichte von einem Mann geschrieben, so wie auch “Luft und Liebe“, ein anderer Comic aus der “Graphic Novels für Frauen”-Serie, geschrieben von Hubert, gezeichnet von Marie Calliou.

Im Idealfall ist sowohl das Geschlecht der Leser*innen als auch der Autor*innen (ja, dieser Absatz bewusst mit Gendersternchen) egal – universell ansprechend sollen sie sein, die Comics. Wer kann sagen, was wem gefällt? Lesen Brigitte-Leser*innen denn nur Bücher über “Frauen”themen? Was sagt da der Carlsen Verlag?

Mit den Graphic Novels hat sich das inhaltliche und gestalterische Spektrum der Bildergeschichten so breit entwickelt, dass sich auch Frauen dafür interessieren.

Ach so, erst mit den Graphic Novels. Ja. Ehrlich? Dabei sollten sie doch im Carlsen Verlag eine Ahnung von Comicgeschichte haben. Aber es geht hier ja um “Frauen”, die noch keine Comics lesen.

Nun, ich lese ja schon Comics. Ich lese Comics, seit ich ein Kind bin. Comics haben in meiner ganzen Entwicklung eine unglaublich wichtige Rolle gespielt. Ich rede hier nicht von Micky Maus, Donald Duck, Lucky Luke, Asterix, Tim und Struppi, Gaston, Marsupilami, Isnogood, Yoko Tsuno und viele mehr, obwohl die auch immens wichtig waren. Ich rede von Claire Bretécher, Franziska Becker, Gerhard Seyfried, wunderschönen, absolut nicht jugendfreien und ganz auf Männer ausgerichteten Comics aus den Sammlungen von diversen Erwachsenen in meinem Umfeld, Ralf König (der war ganz, ganz wichtig), Maus, den unvergleichlichen Love & Rockets von Jaime und Gilbert Hernandez, Strangers in Paradise von Terry Moore, der eine große weibliche Leserschaft hat (für die beiden letzten danke, danke, DANKE Büchereien Wien!), Garulfo, Mit Mantel und Degen, Trent (ja, ich mag Western), etc. etc. etc. und so weiter, bis Flight, die tausenden Manga und die vielen, vielen Onlinecomics, die ich seit fast meiner Anfangszeit im Internet (gute 14 Jahre) lese.

Ich bin mit meiner Liebe zu Comics nicht allein. Es gibt noch viele andere Menschen, die Comics lieben und kaufen. Wie in einigen der Blogposts von männlichen Autoren angemerkt, hätten auch diese Interesse an den “Graphic Novels für Frauen”. Muss es also wirklich die Schubladisierung sein?

Mein Tipp: Anstatt “Graphic Novels für Frauen” herauszugeben, überlegt euch lieber, wie ihr gute Autor*innen unterstützt, die zu allen möglichen Themen schreiben. Wenn Kinder und Jugendliche zu Comics kommen, lesen sie alles und sollen auch alles lesen dürfen. Vielleicht verstehen sie noch nicht alles, aber der Eindruck bleibt. Springen Erwachsene erst über die Hürde des “aber Comics sind doch Kinderkram”, freuen sie sich sicher auch, wenn sie nicht in Schubladen gesteckt werden und ein genauso breites Angebot finden.

So aber: Sympathieverlust und Genervtheit.

14 thoughts on “Nicht zu fassen – Graphic Novels “For Ladies Only”

  1. Nach deinen Tweets habe ich einen sehr viel “rantigeren” Rant erwartet (:-)), aber du bereitest dass Thema doch sehr beherrscht und vernünftig auf.
    Dieses “Rosa & Prosecco”-Marketing für Frauen geht auch mir an die Nieren. Im Bereich Literatur führt es so weit, dass ich mir Sachen gar nicht erst näher ansehe, wenn Sie die einschlägigen Lady-Gestaltungselemente haben. Vielleicht verpasse ich dadurch gute Titel, aber mein Mt. Tbr (Berg noch zu lesender Dinge) ist so groß, dass mir das keine schlaflosen Nächte bereitet. Aber so lange der rosa Kram gekauft wird, stört es die Verlage wahrscheinlich nicht, dass sie durch ihre Marketingstrategie einige potentielle Kund_innen aktiv abschreken.
    Literatur speziell für Frauen (oder andere betroffenne Gruppen) ist dann sinnvoll, wenn dadurch ein Ausgleich zur Unterrepräsentation von Autorinnen und Themen im Mainstream geschaffen wird. Als Verkaufsmasche, die diskriminierende und abgedroschene Frauenbilder reproduziert macht es mich vor allem ärgerlich und führt bei mir zur #ichkaufdasnicht Haltung.

  2. Ach ja, die vermeintlichen Frauencomics…
    Ich bin ja doch etwas überrascht, dass es keine Nachfolgebücher gegeben hat. Oder Carlsen hat das Layout wieder entschlackt. Ich bin ja noch heute im Zwiespalt über die Tatsache, dass das Rezept “Brigitte-Leser” locken ja durchaus funktioniert. Das zeigt leider nur umso deutlicher, wie simplifiziert oft Rollenbilder in der breiten Masse dargestellt und vor allem gelebt werden. Ich wäre begeistert wenn Comics (genau wie Videospiele, aber die Branche ist meines Erachtens noch nicht aus der Pubertät raus), da wenigstens kleine Steine aus der Mauer reißen könnten.

    Auf jeden Fall eine wunderbare Zusammenfassung und Übersicht, grad auch über einige Details die mir selbst gar nicht immer bewußt werden. Vermutlich gehe ich das Thema doch oft etwas zu behutsam an. Na mal sehen obs in München zu dem Thema was neues zu sehen geben wird.

    • Danke Alex🙂 Nach den ersten drei Comics hat es zwei weitere gegeben, eben “Wie ein leeres Blatt” und einen zweiten Comic von Margaux Motin, “Die Kunst der Anpassung”. Bin gespannt, ob da doch noch mehr dazukommen. Die Frage für mich ist halt, ob diejenigen, die sich von solchen Comics anlocken lassen, dann auch andere Comics lesen.

      • Ich hab sie leider nur beim Event anlesen können. Es würde mich auch interessieren, ob die die da vor Ort waren, nach diesen “Anlockcomics” auch mal was anderes gelesen haben. Allein das Carlsen-Programm ist ja schon recht umfangreich, auch wenn großteils eher konservativ. Aber es wäre ja ein solider Anfang. Nur schmerzt mich dabei das leidige “der Zweck heiligt die Mittel”.

      • Ja, würde mich auch sehr interessieren. Ist aber sicher recht schwer zu erforschen.

        Insgesamt würde ich mir ja viel, viel mehr Comics zu Frauen wünschen. Hm, vielleicht hätte ich noch den neuen Comic über Olympe de Gouges von Jose-Louis Bocquet und Catel Muller erwähnen sollen.

  3. Ich habe auch mein ganzes Leben lang Comics gelesen. Angefangen hat es tatsächlich mit Donald Duck (hab etwa 200 Lustige Taschenbücher zuhause rumliegen), aber ziemlich schnell, so mit 13 während der glorreichen Dino-Zeit, kam ich zu Superheldencomics und bin diesen eigentlich immer treu geblieben. Darüber hinaus sind meine Lieblingsreihen Sandman und auch schon in jungen Jahren Transmetropolitan, was wohl das genaue Gegenteil von “Tussi” ist! Trotzdem liebe ich die Reihe einfach.

    Merken die Verlage nicht, dass sie mit dieser schrecklichen PR nur Neuleserinnen verschrecken? Wenn sie weiterhin die Geschlechterrollen zementieren, die ja eigentlich schon im Auflösen begriffen sind (vor 15 Jahren hätte ich sowas noch verstanden, aber heute…!), verprellen sie nur ein Haufen Mädchen, die durchaus Interesse an Comics hätten, sich von solchen essentialistischen Dreck wie “Frauen mögen Superhelden nicht!” aber verunsichern lassen.

    Natürlich mögen auch Frauen Superhelden! Die hohen Zuschauerzahlen bei diversen Comicverfilmungen kommen ja nicht nur durch Männer zustande! Das Interesse ist da, es gilt nur noch, sie für das Medium zu begeistern! Und das schafft man sicher nicht so!

    Prosecco und kalorienarme Schnittchen – ich brech zusammen! o.O

    • Yay, fellow Comicfan!

      Die Verlage glauben eben, dass sie mit solchen Comics mehr Leserinnen anlocken, um die Frauen, die Comics lesen geht es ihnen da gar nicht. Aber mit sowas ziehen sie sich eher den Zorn der LeserInnenschaft zu, die sie schon haben (Kundenverlust) und neue werden auch nicht viele dazukommen, wenn sie merken, dass es gar nicht so viele pinkifizierte Comics gibt. Und diese Status Quo-Zementierung ist einfach das Letzte.

      Die Reihe wird auch weiter fortgesetzt, wird auf Zeitonline berichtet, nur ohne die Label auf dem Cover. Dabei ist die Reihe nicht so gut angekommen.

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  5. Hallo,
    als Comicfan habe ich den Rummel um die sog. Frauencomics auch verfolgt, und bin dabei über einige der extrem ablehnenden Reaktionen gestolpert. Nun, man kann sich darüber aufregen, aber doch in Maßen. Die Behauptung, dass sich Rollenklischees auflösen, kann ich überhaupt nicht unterschreiben. Ich sehe beim Media-Markt eine Ecke bei den DVDs, die mit “Was Frauen schauen” überschrieben ist; ich sehe kreischende Frauen in der Zalando-Werbung und besorgte Mütter in der Putzmittelwerbung; allein die Farbpalette der meisten Bücher für ein überwiegend weibliches Publikum unterscheidet sich deutlich von der für männliche Leser. Das passiert allerorten und entlockt mir schon lange keine Entrüstung mehr. Es gibt ja auch jede Menge Männerzeitschriften, die mit Themen wie Autos, Karriere, Grillen, Erotik operieren und die ich in den Augen der Macher gerne lesen soll. Reg ich mich deswegen auf? Nein. Warum auch. So etwas ist gar nicht Substanziell genug, um diese Aufregung zu rechtfertigen. Nun ist es auch im Comicbereich angekommen, diesem putzigen kleinen Winkel in der Verlagslandschaft. Ich sage: wen diese Titel nicht interessieren, der soll sie nicht kaufen. Aber bitte keine hochmoralischen Genderdebatten lostreten. Das finde ich, mit Verlaub, albern.

    • Ich finde nicht, dass nur weil alles schon so ist, auch alles so hingenommen werden muss. Was du albern findest, ist dir überlassen, was ich nicht lustig finde, mir.

  6. Ich mag ja Comics, aber Grafic Novels – ne, wat soll das sein?! Lieblich, zartrosa, am besten noch mit Rosenduft? Und in die Handtasche sollen sie auch passen?! WTF.
    Ich lese Comics, weil ich lachen will, weil ich die Zeichnungen/Themen etc witzig finde – und nicht weil ich ne Frau bin. Ich will keinen weichgekochten Prosecco-Scheiss.
    Damit hat sich der Verlag absolut ins Aus geschossen bei mir.

    Und was eine passable Größe angeht: nichts geht über das gute alte Reclambuch. DAS passt sogar in die Hosentasche einer normalen Jeans.

  7. Eigentlich sollte frau solchen Verlagen ihre Superheldencomics nach solchen Aktionen erst recht nicht mehr abkaufen. Wenn sie das Geld nämlich darüber bekommen, ist es ihnen egal, ob ihre “Für Frauen” Sachen boykottiert werden.

  8. Pingback: Nicht zu fassen – Graphic Novels “For Ladies Only” | mehrpfot

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