Leben mit dem E-Reader: Wir feiern Indiebookday

Heute ist Indiebookday. Was für ein Tag? Nun, der mairisch Verlag hat den 23. März zum Indiebookday ausgerufen, zu dem Tag, an dem wir die Buchhandlung unseres Vertrauens aufsuchen, ein Buch aus einem kleinen, unabhängigen Verlag erwerben und ein Foto davon auf unseren sozialen Netzwerken posten sollen. Mehr Info gibt’s hier: http://www.indiebookday.de/

Eine Freundin hatte mich schon vor Wochen auf Facebook zum Indiebookday eingeladen. Haaa, in eine Buchhandlung gehen und ein Buch kaufen, dachte ich mir. Nette Idee.

Irgendwann in der Zeit habe ich auch den binooki Verlag kennengelernt, auf Twitter, per Empfehlung der Büchereien Wien. Der binooki Verlag übersetzt türkische Klassiker und Gegenwartsliteratur ins Deutsche und bietet sie sowohl auf Papier als auch als e-books an. Oh, die wollte ich gerne lesen. Also auf die gedankliche Leseliste, mit dem Vermerk, halt irgendwann in den versammelten Bibliothekskatalogen nachzusehen, ob ich sie irgendwo ausleihen könnte. Ich mache das oft so – und meistens enttäuschen mich die versammelten Bibliotheken nicht. Besonders die Bibliothek der Universität Wien hat meine letzten Lesewünsche ausgezeichnet erfüllt.

Diese Woche entschloss ich mich aber dazu, den Indiebookday doch zu feiern. Blöd nur, dass sich in meiner Nähe keine Buchhandlung befindet. Außerdem habe ich eine leichte Buchbesitzphobie seit ich die Bibliothek meines Vaters auflösen musste (auch deshalb so viel Bibliotheksbenutzung) und in den nächsten Monaten stehen wieder lange Zugreisen an. Daher hege ich auch eine große Sympathie für e-books und der Kobo wollte sowieso wieder einmal gefüttert werden. Gestern schaute ich noch nach, ob ich Bücher des binooki Verlags denn auch über den Kobo erwerben könnte: Ja. Dann fragte ich extra nochmal auf Twitter nach, ob denn ein e-book auch gilt und bekam sofort die Antwort: Ja, gilt!

Heute habe ich es dann gekauft: “Das Siebentagegebet” von Zerrin Soysal, bequem auf dem Sofa sitzend, das ich vorher auf der Suche nach dem Kobo umgegraben hatte. Gelesen wird es dann nächste Woche, im Zug. “Aber die kleinen Buchhandlungen!”, höre ich euch sagen. Andere gehen extra hin, bestellen Papierbücher direkt bei den Verlagen … nun, ich will das heute nicht. Ich will heute bequem von meinem Sofa aus ein e-book bestellen und es gleich “besitzen”, auch wenn ich es erst später lese. Der binooki Verlag hat bei mir auch deshalb einen Stein im Brett, weil das geht.

Übrigens sind wegen dem Indiebookday mindestens drei weitere Bücher auf meine Wunschleseliste gewandert. Und die hole ich mir vielleicht sogar in der Buchhandlung.

Indiebookday

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